Gezielt Arbeit unterlassen und regulierend eingreifen

Ein wichtiger Schritt in der Permakultur ist das durchdachte „Nichtstun“. Bekannt wurde diese These durch den im Sommer 08 verstorbenen Japaner Masanobu Fukuoka, seine jahrzehntelange Erfahrung im Biologischen Landbau wurden in zahlreiche Standardwerke der Permakultur aufgenommen. Grundsätzlich geht es darum, Dinge zu unterlassen, welche nicht notwendig sind, oder auch durch die Natur reguliert werden. Der bekannteste Vertreter in Österreich ist Kaspanaze Simma, ehemaliger Landtagsabgeordneter in Vorarlberg und Biobauer. Als Fundament sieht er die Schöpfung, die Natur und die eigenen Fähigkeiten, die Zusammenhänge der Natur zu erkennen. Darauf folgt das Erbe, welches uns die Vorfahren hinterlassen haben, wie guter Boden, Gebäude, Infrastruktur und altes Wissen. Als dritten und sehr wichtigen Teil, sieht er „Nicht-Geld-Tätigkeiten“, wie das Führen des Haushaltes. Je höher diese drei Anteile sind, umso geringer muss die Erwerbsarbeit in der Wirtschaft sein, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.